Partner News: Drei auf einen Streich - Stadtwerke Neustrelitz setzen Verteiler für das Glasfasernetz

Neustrelitz, 16.08.2016

Das Breitband-Glasfasernetz der Stadtwerke Neustrelitz für die Residenzstadt nimmt  Formen an. Gleich zwei Verteilstationen, sogenannte PoP (Point of Presence), sind am Dienstag an ihre Standorte in der Altstrelitzer Carl-Meier-Straße und im Gewerbegebiet an der B 198 bugsiert worden. 160 Tonnen Gesamtgewicht brachten die Schwerlaster auf die Straßen, auf denen die massiven Fertigteilbauten antransportiert wurden. Die jeweils 25 Tonnen schweren Stahl-Beton-Quader schwebten am Haken eines Spezialkrans in ihre Fundamentgruben. Ein dritter PoP soll nächsten Dienstag am Heizhaus in Kiefernheide errichtet werden. In den kommenden Wochen werden die drei Verteilstationen technisch ausgerüstet, die jeweils 3,40 Meter hoch sind und eine Fläche von 15 Quadratmetern aufweisen.   

       

Damit werden wichtige Voraussetzungen für die schrittweise Erschließung der ersten drei Cluster in Neustrelitz bis 2020 mit schnellem Internet geschaffen, das die Stadt im Bereich Telekommunikation zukunftsfähig machen soll. In den vergangenen Wochen waren bereits in mehreren Gebieten von Neustrelitz Leerrohre für die Glasfaserkabel in die Erde gebracht worden. Die Stadtwerke nutzen dafür ohnehin anstehende Tiefbaumaßnahmen, um den Untergrund später nicht erneut öffnen zu müssen. Die Glasfaser wird dann nur noch eingeblasen.
„Unser Breitband-Glasfasernetz, das technisch eine Übertragungsleistung von einem Gigabit pro Sekunde zulässt, stößt bei den Bürgern wie bei den in der Stadt ansässigen Firmen und Einrichtungen auf großes Interesse“, sagte Christian Butzki, Geschäftsführer der Stadtwerke, anlässlich der Errichtung der Verteilstationen. Das weise die täglich wachsende Interessentendatenbank aus, die bei den Stadtwerken angelegt worden ist. Wer darin aufgenommen werden will, kann sich im Kundenzentrum unter den Telefonnummern 03981 474-161 bis -165 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! für einen Anschluss vormerken lassen. Momentan würden die einzelnen, am unterschiedlichen Kundenbedarf ausgerichteten Produktpakete geschnürt.   

Im Rahmen der Landwerke beteiligt sich die Neustrelitzer Stadttochter auch an Ausschreibungen für Telekommunikationsprojekte in anderen Teilen der Region. Wie Stadtwerke-Geschäftsführer Frank Schmetzke unlängst in einem Interview anlässlich der Novellierung des Erneuerbare Energien Gesetzes betonte, sei die Erschließung neuer Geschäftsfelder für das kommunale Unternehmen neben den angestammten Versorgungsleistungen von existenzieller Bedeutung.

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