Energiewende soll Bürger erreichen

Nordkurier 04.07.2013

Die Mecklenburgische Seenplatte braucht Konzepte zur verstärkten Nutzung erneuerbarer Energien. Zu dieser Auffassung sind die Hochschule Neubrandenburg, die Stadtwerke Neustrelitz und das Landeszentrum für Erneuerbare Energien (Leea) gekommen, die sich dem Forschungsverbund Smart Microgrids angeschlossen haben. Ihm gehören wissenschaftliche Institute, Energieversorgungsunternehmen und Energieberatungseinrichtungen auch aus Niedersachsen an.


Das jetzt gestartete Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. In ihm wird untersucht, wie die Potenziale für erneuerbare Energien in der Region optimal genutzt und kombiniert werden können. Dabei geht es zum einen um technische Fragen, zum anderen darum, die Energiewende in der Region umweltverträglich und entsprechend den Interessen der Bevölkerung zu gestalten. „Wir werden unsere Arbeit nicht nur mit denen abstimmen, die von Amts wegen verantwortlich sind, sondern wollen auch die Bürgerinnen und Bürger in das Projekt einbeziehen“, sagt Frank Schmetzke, Geschäftsführer der Stadtwerke Neustrelitz. „Und wir wollen, dass die Region wirtschaftlich von der Energiewende profitiert.“ Deshalb wird der Forschungsverbund mit Unternehmen in der Region kooperieren, es werden Befragungen von Haushalten durchgeführt und es sind zahlreiche Veranstaltungen geplant, um Anregungen aus der Region aufzunehmen und die Konzepte zu diskutieren.

 

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