Deutschlands Moore: Leea macht mit brandaktuellem Umweltthema bekannt

Pressemitteilung vom 03.03.2017

Leea-Geschäftsleiter Falk Roloff-Ahrend und Nadine Haese vom Serviceteam des Leea begutachten die fertig aufgebaute Ausstellung „Moore, Klimaschutz & Paludikultur“. Foto: Leea GmbH

 

 

Wer noch nie etwas von Paludikultur gehört hat, kann ab sofort diese Wissenslücke im Landeszentrum für erneuerbare Energien M-V (Leea) in Neustrelitz füllen. Seine neueste Sonderausstellung widmet die Erlebnis- und Bildungseinrichtung an der B 96 der Bewirtschaftung nasser und wiedervernässter Moore. Ein brandaktuelles Thema, wie der Besucher erfährt. Die Michael-Succow-Stiftung mit Sitz in Greifswald hat sich unter anderem dieser Facette der Umweltproblematik angenommen und macht Sinn und Ziel ihrer Anstrengungen mit der Schau öffentlich.


Paludikultur ist eine noch neue Kunst, die einfallsreich ist und für unsere Zukunft Großes vor hat. Die Ausstellung zeigt, was damit gewonnen werden kann: Biomasse von nassen Mooren ließe sich umwelt- und klimaschonend ohne Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion verwerten, etwa als Futter oder Rohstoff für Baumaterialien, Verpackung- und energetisch als Heizmaterial. Dadurch würde das Klima doppelt geschützt: durch den Ersatz fossiler Rohstoffe und die Reduzierung von Treibhausgasemissionen.

Die Ausstellung „Moore, Klimaschutz & Paludikultur“ verdeutlicht in Texten, Bildern und einem Modell die bisherige Moornutzung und präsentiert Lösungen zum Erhalt nasser Flächen. Sie ist bis zum 2. Mai zu sehen. Das Leea ist mittwochs bis sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet.
 

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