Aller guten Dinge sind drei: Leea stellt UNESCO-Welterbe vor

Pressemitteilung vom 12.01.2017


Nora Künkler, Sachgebietsleiterin Presse und Öffentlichkeitsarbeit in der Nationalparkverwaltung und Falk Roloff-Ahrend, Geschäftsleiter Leea GmbH vor der Ausstellung "Welterbe in M-V"; Bildrechte: Leea GmbH

Das Landeszentrum für erneuerbare Energien M-V (Leea) in Neustrelitz hat bereits zum zweiten Mal zwei Wechselausstellungen gleichzeitig im Angebot. Mit der Dauerschau „Ressourcenkammer Erde“ sind aller guten Dinge drei. Die neueste Präsentation beschäftigt sich mit dem UNESCO-Welterbe in Mecklenburg-Vorpommern, kommt vom Umweltministerium des Landes und wird in Kooperation mit dem Nationalparkamt Müritz gezeigt.   


„Leea und Müritz-Nationalpark verfolgen denselben Umweltschutzgedanken. Die Ausstellung macht auf das zu schützende Welterbe aufmerksam und ist hier in dieser Einrichtung sehr gut aufgehoben“, so die Begründung von Nora Künkler, Sachgebietsleiterin Presse und Öffentlichkeitsarbeit in der Nationalparkverwaltung. „Es gehört zu den Grundanliegen unseres Hauses, facettenreich den Umgang mit den Ressourcen auf unserem Planeten zu beleuchten und Diskussionen zu befruchten“, ergänzte Falk Roloff-Ahrend, Geschäftsleiter des Leea, anlässlich der Eröffnung. Insofern passe die Ausstellung in der Tat sehr gut ins Leea-Konzept. Leea und Müritz-Nationalpark pflegten schon seit Jahren eine enge Zusammenarbeit in der Umweltbildung. Die Freude auf eine weitere Kooperation sei groß, betonte Roloff-Ahrend.
Die neue Ausstellung führt neben den kulturellen Welterbestätten, wie den historischen Altstädten von Stralsund und Wismar, zu den Weltnaturerbestätten. Die Buchenwälder im Serrahner Teil des Müritz-Nationalparks und des Nationalparks Jasmund auf Rügen gehören als Teil der „Alten Buchenwälder Deutschlands“ zu den bedeutendsten Naturdenkmälern im Land. Auch das bisher weniger bekannte immaterielle Kulturerbe in Mecklenburg-Vorpommern wird in der Ausstellung thematisiert. Es werden zum Beispiel traditionelle Handwerkstechniken wie das Reetdachdeckerhandwerk vorgestellt, oder auch Feste, wie das Malchower Volksfest.
Zum attraktiven Angebot des Leea in seiner Erlebniswelt gehört auch noch die interaktive Ausstellung zum ökologischen Landbau. Die Bestandteile des geschnürten Besucherpaketes ergänzen sich ideal, und die Dreifachkombination kommt mit Blick auf die Winterferien gerade richtig. Das Leea ist von Mittwoch bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr geöffnet. In der Ferienzeit in Mecklenburg-Vorpommern ist das Leea täglich von 10 bis 17 Uhr zu besuchen.

Zusätzliche Informationen