Polen wollen durch Leea mehr über Energiewende erfahren

Pressemitteilung, 12.07.2016

 

 

 

 

 

 

Falk Roloff-Ahrend (rechts)  führt durch die Dauerausstellung "Ressourcenkammer Erde" im Leea: von links Adam Mikolajczyk, Marcel Bulla, Andreas Grund, Mieczyslaw Struk und Dolmetscherin Anna Grendziak.  

 

 

 

 

 

Gruppenbild zum Abschied vor dem Leea: Marcel Bulla, Andreas Grund, Falk Roloff-Ahrend, Mieczyslaw Struk, Dr. Graham Butt vom Schweriner Energieministerium, Dolmetscherin Anna Grendziak und Adam Mikolajczyk (von links).

Das Landeszentrum für erneuerbare Energien M-V (Leea) in Neustrelitz ist für die polnische Wojewodschaft Pomorskie ein geschätzter Partner. Das Leea wird im September bei Technologietagen in Slupsk und im Oktober zur Deutschen Woche der Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur in Gdansk erwartet. „Es wäre schwer vorstellbar, dass Sie nicht dabei sind“, sagte Adam Mikolajczyk, Direktor der Abteilung für wirtschaftliche Entwicklung, an die Adresse der Neustrelitzer.


Mikolajczyk begleitete den Marschall der Wojewodschaft Pomorskie, Mieczyslaw Struk, bei einem Besuch am Wochenende in Mecklenburg-Vorpommern. Dabei war Struk unter anderem mit Ministerpräsident Erwin Sellering, Energieminister Christian Pegel (beide SPD) und Innenminister Lorenz Caffier (CDU) zusammengetroffen. Der Marschall war Gast des Mecklenburg-Vorpommern-Tages in Güstrow und versäumte auf der Rücktour nicht, dem Leea einen Besuch abzustatten. Mit dabei auch Marcel Bulla von der Schweriner Staatskanzlei.
Der Region Pomorski (Pommern) stehen nach Aussage von Marschall Struk umfangreiche EU-Fördermittel für Projekte im Bereich erneuerbare Energien und Energieeffizienz in Aussicht, mehr, als anderen Wojewodschaften. Daran könnten auch ausländische Partner teilhaben. „Wir können von Ihnen lernen, Sie haben umfangreiche Erfahrungen in der Energiewende. Einzelaktionen bei uns befriedigen uns nicht, wir wollen ein generelles Umdenken erreichen.“ Falk Roloff-Ahrend, Geschäftsleiter des Leea, verwies auf eine Philosophie seiner Einrichtung: „Nur was ich verstehe, kann ich auch akzeptieren.“ So wird das Landeszentrum in Gdansk schwerpunktmäßig seine Arbeit mit Schülern vorstellen.

Der Neustrelitzer Bürgermeister Andreas Grund hatte sich bei dem Treffen in der Residenzstadt erfreut über die Einladungen in das Nachbarland geäußert. Das Stadtoberhaupt verwies unter Bezug auf das eben in Deutschland novellierte Erneuerbare Energien Gesetz darauf, dass natürlich die politischen Rahmenbedingungen für die Energiewende stimmen müssten.
Marschall Struk hatte sich unter anderem dafür interessiert, nach welchem Konzept das Landeszentrum betrieben wird und wie dieses Konzept in die Praxis umgesetzt wird. Außerdem ließ sich der polnische Gast die Funktionsweise des Biomasseheizkraftwerkes erläutern und besichtigte das Leea in seinen einzelnen Funktionsebenen. „Wir sind heute wieder einen Schritt weiter gekommen im Dialog über erneuerbare Energien“, fasste Marcel Bulla den Besuch der polnischen Delegation zusammen. „Wir werden uns schnell bei Ihnen melden“, versprach Adam Mikolajczyk.  

Zusätzliche Informationen