Feldberger Girls entdecken erneuerbare Energien als Berufsfeld

Pressemitteilung vom 03.06.2016

 

Leea- Geschäftsleiter Falk Roloff-Ahrend führt die Schülerinnen durch die Dauerausstellung "Ressourcenkammer Erde" Bild: Stadtwerke Neustrelitz GmbH

Naturwissenschaftlich und technisch interessierte Schülerinnen der Feldberger Regionalen Schule „Hans Fallada“ haben gute Karten, über eine einjährige „Girls Day Werkstatt“ für sich einen Job zu finden. Der könnte auch im Bereich erneuerbare Energien angesiedelt sein. Das Bildungswerk der Wirtschaft Mecklenburg-Vorpommern als Projektträger, die Schule sowie die Stadtwerke Neustrelitz und das Landeszentrum für erneuerbare Energien (Leea) haben neben weiteren Partnern aus Industrie und Handwerk eine entsprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Sie soll bei Erfolg verlängert werden. Die Werkstatt wird mit EU-Mitteln gefördert.


Stadtwerke und Leea bieten den Jugendlichen Workshops und praktische Übungen im Bereich erneuerbare Energien sowie eine Berufserkundung in passenden Ausbildungsberufen an. Dazu gab es am Donnerstag eine Exkursion nach Neustrelitz ins Landeszentrum für erneuerbare Energien M-V und ins benachbarte Biomasseheizkraftwerk.
Die Schülerinnen der Feldberger Klassenstufen 7 und 8 haben im Rahmen ihres Ausflugs in die Residenzstadt auch mit einem Auszubildenden und einem Jungfacharbeiter der Stadtwerke sprechen können. Zuvor hatten sie im EnergieLab des Leea Mini-Windkraftanlagen gebaut. „Was mir hier gefällt ist, dass man viele Informationen bekommt, alles gut erklärt wird und man viel selbst machen kann“, so Siebtklässlerin Emma aus Lüttenhagen. Noch sei sie für alles offen, was ihren künftigen Beruf angehe. „Hauptsache kreativ!“ Klassenkameradin Jasmin aus Feldberg hatte im Labor den meisten Spaß. Und der „Müritz-Ötzi“ in der Leea-Dauerausstellung „Ressourcenkammer Erde“ hatte es ihr angetan. „Eigentlich will ich ja Kindergärtnerin werden, aber erst mal sehen“, verriet sie. „Ist ja noch ein bisschen hin.“
Ende des Monats werden Stadtwerke Neustrelitz und Leea mit den Schülerinnen in Feldberg das Modell eines Bioenergiedorfes bauen. „Ich finde diese Angebote total interessant“, würdigte Klassenleiterin Evelyn Klinger. „‘Das wäre etwas für mich‘ habe ich auch schon gehört“, berichtet sie von ihren Mädchen, denen ein Jahr lang die unterschiedlichsten technischen Berufe präsentiert werden. Bei den Jungen in der Schule komme schon etwas Neid auf. „Vielleicht stellen wir ihnen im kommenden Jahr in einer ‚Boys Werkstatt‘ Jobs vor, die hauptsächlich Mädchen erlernen.“
Projektkoordinatorin Christiana Lemke vom Bildungswerk erläuterte, dass sich die „Girls Werkstatt“ nicht auf das Vorstellen von Berufsbildern beschränke. So gehöre unter anderem Bewerbungstraining zum Programm.
Schulen, die an Workshops im EnergieLab des Leea Interesse haben, können sich unter der Telefonnummer 03981 4490104 oder per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bei der Bereichsleiterin Marketing Steffi Henning-Schult melden.

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