Klimaschutz hat am Leea eine neue Adresse

Pressemitteilung vom 31.05.2017

Energieeinsparung und daraus resultierender Klimaschutz werden in Deutschland wie in ganz Europa großgeschrieben und auch entsprechend gefördert. Allerdings ist es für kleine und mittlere Unternehmen, Kommunen und Bürger schwierig, sich einen Überblick zu effektiven Maßnahmen und den Möglichkeiten ihrer finanziellen Unterstützung zu verschaffen. Oft scheitert es schon daran, überhaupt das zur Idee passende Programm zu finden. Und der Gedanke wird aufgegeben.

Vor diesem Hintergrund ist am Landeszentrum für erneuerbare Energien M-V (Leea) in Neustrelitz gemeinsam mit dem Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern ein vom Leea Verein getragenes und vom Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) finanziertes Projekt angesiedelt worden. Es soll dem individuellen Klimaschutzgedanken in Mecklenburg-Vorpommern zur Umsetzung verhelfen. Im Zuge einer Erstberatung erfährt der Interessent, welches von Bund oder Europäischer Union aufgelegte Förderprogramm seinen Vorstellungen entspricht und welche finanziellen Hilfen damit verbunden sind. Außerdem wird Hilfe bei der Antragstellung geleistet.

Neben dem direkten Kontakt zum Berater wird es demnächst möglich sein, auf die Webseite zum Projekt und eine daran gekoppelte Förderdatenbank zuzugreifen. Über allem steht, mehr Klimaschutzvorhaben in Mecklenburg-Vorpommern umzusetzen und damit einen Beitrag zur Verringerung der CO2-Emissionen zu leisten.

Mit dem Start des Projektes „Förderberatung zu Energie- und Klimaschutzprogrammen insbesondere des Bundes und der EU“ am Leea wurden auch schon die ersten Leistungen in Anspruch genommen. Das neue Angebot hat sich schnell im Land herumgesprochen, und so finden sich Interessenten von der Ostsee bis in die Mecklenburgische Seenplatte: ein Investor in Ferienwohnungen, eine Wohnungsgesellschaft, mehrere Sportclubs, eine Kultureinrichtung mit angeschlossenem Hotel, ein Ausbildungszentrum, mehrere Stadtwerke, eine Bäckerei, etliche Hausbesitzer. Ein halbes Jahr nach dem Projektauftakt ist absehbar, dass die neue Offerte ins Schwarze trifft. Es gibt ein großes Interesse an Beratungsleistungen.

Das Beratungsteam belässt es nicht bei seiner Präsenz in der Neustrelitzer Geschäftsstelle. Es tritt landesweit auf und bereitet eigene Veranstaltungen vor, für die kompetente Referenten und Ansprechpartner gewonnen werden. Dabei können die Projektmitarbeiter auf die erprobte Infrastruktur des Landeszentrums für erneuerbare Energien und sein gut entwickeltes Netzwerk zurückgreifen. Umgekehrt verhilft das Projekt dem Leea, das sich bereits eines hohen Bekanntheitsgrades im Land und darüber hinaus erfreut, zu noch mehr Renommee.

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