Jetzt heißt es experimentieren und forschen im EnergieLab

  

Beitrag zur Eröffnung EnergieLab finden Sie hier:

                                       

Nun ist es endlich so weit. Kinder und Jugendliche haben ab sofort die Möglichkeit, die Welt der Erneuerbaren Energien im Landeszentrum für erneuerbare Energien M-V (Leea) in Neustrelitz selbst zu erforschen.
Am 28. April eröffneten Energieminister Christian Pegel, Bundestagsabgeordnete Jeannine Pflugradt, Rudolf Borchert Landtagsabgeordneter und Mitglied des Vergaberates der NUE Stiftung, Landtagsabgeordneter und Stadtpräsident Andreas Butzki, der stellvertretende Landrat Siegfried Konieczny, Bürgermeister Andreas Grund, Vertreter der Leea GmbH und des Leea e.V. sowie Schüler vom Hort der Evangelischen Grundschule Neustrelitz feierlich das EnergieLabor.

 


Minister Pegel zeigte sich äußerst beeindruckt, da speziell mit dem EnergieLabor zukünftige Nachwuchskräfte für dieses Themengebiet begeistert werden können. Er lobte in diesem Zusammenhang, dass die Chancen und die Technologien der Erneuerbaren Energien im EnergieLabor auf interaktiver Art und Weise dargestellt werden.
Siegfried Konieczny sprach in seiner Rede zu den anwesenden Schülern „Im EnergieLab werdet ihr noch besser verstehen, was Energie bedeutet, woher sie kommt und dass die Menschheit ohne sie aufgeschmissen ist. Wir brauchen junge Leute wie euch, die gern experimentieren und die neugierig sind. Hier habt ihr die Chance zu träumen – von Energiequellen, an die heute noch kein Mensch denkt.“
Speziell an Schul- und Kindergruppen richtet sich das EnergieLab. Dafür werden verschiedene pädagogische Programme entwickelt, mit deren Hilfe die Kinder und Jugendlichen in einem 120 m² großen Workshop-Raum eigene Experimente durchführen können. Das erste Programm "Stadt-Retter-Wind" für die 3./4. Klasse und 7./8. Klasse beschäftigt sich speziell mit dem Thema Windkraft.  Die Schüler beantworten im Laufe des Programms Fragen, wie zum Beispiel: Was ist Energie? Woher kommt sie? Wie nutzen wir sie? Diese Fragen geben Anregung dazu, sich mit Windkraft, technischem Gestalten, Bauen und Konstruieren sowie naturwissenschaftlichen Denk- und Arbeitsweisen auseinanderzusetzen. Die Fragestellungen der kleinen Forscheraufträge sind bewusst offen gehalten. Sie motivieren dazu, den Untersuchungsgegenstand genauer unter die Lupe zu nehmen und selbstständig zu weiterführenden Fragen und eigenen Antworten zu gelangen. Nach der theoretischen und animierten Einführung durch Bürgermeister Hinrichs geht es darum, aus unterschiedlichsten Materialien in Kleingruppen ein Windrad zu bauen. Wird dabei auf Stabilität, die richtige Konstruktion, eine ausreichende Höhe und die richtige Technik geachtet, kann eine fiktive Stadt mithilfe aller Windräder mit Strom versorgt und beleuchtet werden.
Die Ausstellungsfinanzierung des EnergieLabs in Höhe von insgesamt 125.000 EUR erfolgte durch Mittel der NUE-Stiftung, des Landes Mecklenburg-Vorpommern sowie durch Eigenmittel des Leea (Verein und GmbH).
Die Vorstandsmitglieder des Leea e.V. sowie der Stadtpräsident und Landtagsabgeordnete Andreas Butzki freuten sich sehr, dass Minister Pegel ihrer Einladung gefolgt ist.
Interessierte Pädagogen sind herzlich eingeladen, sich selbst vom EnergieLab zu überzeugen und können unter 03981 4490-100 einen Termin vereinbaren.

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