Sonderausstellung "Moore, Klimaschutz & Paludikultur" ist noch bis zum 2. Mai im Landeszentrum zu sehen

Falk Roloff-Ahrend (Geschäftsleiter Leea GmbH) und Nadine Haese vom Serviceteam der Leea GmbH richten die neue Sonderausstellung im Leea ein. Bildrechte Leea GmbH

Die wenigsten Menschen werden sich unter Paludikultur etwas vorstellen können. Dabei handelt es sich nicht um eine längst vergangene Epoche in der Geschichte der Menschheit, sondern um die hochaktuelle Bewirtschaftung nasser und wiedervernässter Moore. Die Michael-Succow-Stiftung mit Sitz in Greifswald hat sich des brennenden Umweltthemas angenommen und wartet dazu mit einer Ausstellung auf, die bis zum 2. Mai im Leea in Neustrelitz zu sehen ist.

 

Paludikultur ist eine noch neue Kunst, die einfallsreich ist und für unsere Zukunft Großes vorhat. Die Ausstellung zeigt, was damit gewonnen werden kann: Biomasse von nassen Mooren ließe sich umwelt- und klimaschonend ohne Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion verwerten, etwa als Futter oder Rohstoff für Baumaterialien, Verpackung- und energetisch als Heizmaterial. Dadurch würde das Klima doppelt geschützt: durch den Ersatz fossiler Rohstoffe und die Reduzierung von Treibhausgasemissionen. Die Ausstellung zeigt die Problematik bisheriger Moornutzung und die Lösung zum Erhalt nasser Flächen in Texten, Bildern und einem Modell.

 

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